GI Jin Song

August 07, 2018

Gi Jin Song ist ein angesehener südkoreanischer Keramikkünstler, der für seine Beherrschung der „Boseong Deombeongyi“-Technik bekannt ist. „Boseong Deombeongyi“ bezieht sich auf einen einzigartigen Töpferstil, der zwischen 1470 und 1500 von koreanischen Töpfern während der frühen Joseon-Dynastie, dem letzten Königreich Koreas, entwickelt wurde.

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Obwohl „Boseong Deombeongyi“ wie „Joseon Baekja“, ein Stil des koreanischen weißen Porzellans, aussehen mag, gehört es technisch zur „Buncheong-Ware“, einem praktischeren und bescheideneren koreanischen Keramikstil, der sich aus dem früheren „Goreyo Celadon“ entwickelt hat. „Boseong Deombeongyi“ entstand eigentlich, weil die Verwendung von weißem Porzellan in der frühen Joseon-Dynastie für das einfache Volk verboten war. Aufgrund der Besonderheit und der hohen Kunstfertigkeit, die für die Herstellung von „Boseong Deombeongyi“ erforderlich sind, hielt es sich jedoch nur drei Jahrzehnte. 

Tee mit Gijin Song Keramik servieren

Es ist erwähnenswert, dass „Boseong Deombeongyi“ eine höchst originelle Töpfertechnik ist, die in Korea entstanden ist und die es nicht einmal in China gibt, dem bekannten Ursprungsland der traditionellen Töpferkunst. Dies ist von großer Bedeutung, da die historische Entwicklung der koreanischen Töpferei weitgehend von der chinesischen Töpferei beeinflusst wurde. 

Die zeitlose Schönheit der „Boseong Deombeongyi“, die in Japan als „Hojo Kohiki“ bekannt ist, was wörtlich übersetzt „Boseong-Teeschale“ bedeutet, wurde von der japanischen Kunstkritik hoch gelobt. Der Keramikmeister Gi Jin Song hat sie nun erfolgreich wiederbelebt, und sein modernes „Boseong Deombeongyi“-Teegeschirr wird von Teemeistern und Sammlern in Südkorea, Japan und China sehr geschätzt. Laut Gi Jin Song liegt die Schönheit seiner Arbeit in ihrer Schlichtheit und in den Implikationen der Natur - „Bossing Deombeongyi“ soll nicht mit Perfektion geboren werden, sondern wachsen und sich im Laufe des Gebrauchs verändern und so den Kreislauf des Lebens widerspiegeln.


  

Trotz seines einfachen und minimalistischen Aussehens erfordert „Boseong Deombeongyi“ einen intensiven, arbeits- und zeitaufwändigen Prozess. Um den glatten und kohärenten weißen Farbton zu erhalten, wird die Keramik in weißes Tonwasser (auch Kaolin genannt) getaucht, nach dem ersten Brand glasiert und muss insgesamt dreimal in einem Brennofen gebrannt werden.
Ein großartiges, erhabenes Kunstwerk von Gi Jin Song, das mit der Zeit seine zeitlose Schönheit bewahren wird. Sehr zu empfehlen für Sammler feiner Keramikkunst und Teeliebhaber, die die zeitlose Schönheit der Einfachheit zu schätzen wissen.
 




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